DSGVO – welche Plugins sind fragwürdig ?

Diese Liste gibt nur einige Beispiele über nach DSGVO-Richtlinien fragwürdige bzw. zu prüfenden Plugins.

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass alle Plugins, die in irgendeiner Form persönliche Daten wie z.B. IP-Adressen, Namen und Mail-Adressen verarbeiten oder nutzen, betroffen sind. Sicherheits- und Analysetools benötigen zur  Auswertung IP-Adressen, Newsletter-Systeme sind ebenfalls zu prüfen, da hier nicht unerheblich E-Mail-Daten und Kontaktdaten verarbeitet werden.

Je nach Erweiterung und Funktion ist eine Anpassung der Datenschutzerklärung notwendig. Andere Plugins sollten entfernt und ersetzt werden.

Grundsätzlich ist wichtig zu beachten, in welcher Form die Daten verarbeitet werden. Nach Anfrage an einige Tool- und Plugin-Entwickler, Newsletterdienste aber auch Tools zur Unterstützung der Verwaltung von vielen Websites kann man grundsätzlich sagen, dass ALLE fieberhaft nach Lösungen suchen, wenn sie denn noch nicht vorhanden sind.

Plugins und Erweiterungen die fragwürdig sind

Acunetix
Amazon Asscociates Link Builder
Antispam Bee
Facebook Like-Boxen
Facebook Connect und Like
Google Analytics
Google Webfonts
IThemes Security (vormals Better WP Security)
Jetpack
MailChimp – Newsletterdienst außerhalb der EU

Ich finde es sehr interessant, wie sich diese Thematik in Zukunft darstellen wird, dass es einige Plugins gibt, die aus meiner Sicht sehr empfehlenswert sind und auch die Sicherheit einer Website deutlich erhöhen. Die Entwicklerfirmen suchen nach Anfrage nach Lösungen zu einer konformen Umsetzung. Da aber die Protokollierung von IP-Adressen zur Erkennung von „bösen“ Malware-Bots etc. ein wichtiges Werkzeug bei der Erkennung ist, ist das nicht einfach. Aber wir sind gespannt, was das Thema noch bringen wird, es wird auf jeden Fall nicht langweilig.

 

Weitere Beiträge zu diesem Thema:

DSGVO Teil 1 | Übersicht

DSGVO Teil 2 | SSL

2018-04-03T19:57:41+00:00 März 20th, 2018|Allgemein|Kommentare deaktiviert für DSGVO – Teil 3 – WordPress Plugins